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Künstlerischer Lebenslauf Brigitta Schrepfer

Choreographin / Tänzerin / künstlerische Leitung

In den Glarner Alpen aufgewachsen weiss sie schon als Siebenjährige, dass sie Tänzerin werden will. Die Bewegung und im Spezifischen den Tanz empfindet sie als ihre ‚Sprache’, mit der sie Unsichtbares kommunizieren kann. Daraus lässt sich ableiten, dass sie sich nicht für eine bestimmte Technik oder ein bestimmtes Tänzerbild interessiert, sondern, dass es ihr um das Kommunizieren mit den körperliche Ausdrucksmöglichkeiten geht.

Es ist daher nachvollziehbar, dass sie sich in ihrem ersten, pädagogischen Studium für die psychologischen wie auch die gestalterischen Fächer interessiert, welche in ihrem zweiten Studium zur Dipl. Tanzpädagogin SBTG und ihrem weiteren Schaffen als Tänzerin und Choreografin zum Ausdruck kommen. Ihre Bewegungstechnik basiert neben der Sigurd Leeder Technik (Weggefährte von Rudolf von Laban, Deutscher Ausdruckstanz) auf verschiedenen amerikanischen Modern-Dance-Techniken (Graham, Limon und Hawkins). Sie erhält 1994 von ihrem Heimatkanton ein einjähriges Weiterbildungsstipendium, um sich in New York mit neuen Tanzrichtungen sowie choreografischen Prozessen auseinanderzusetzen. Wichtige Tanzgebiete sind neben den oben erwähnten Techniken Hip-Hop, Ballett, Release Techniken, Improvisation und Kontaktimprovisation.

Sie lässt sich von David Zambrano, David Dorfmann und Lisa Race beeinflussen, weil bei diesen die Verfremdung von Alltagsbewegung und der Umgang mit der Musik im Zentrum stehen. Bei ihnen sieht sie neue Entwicklungen im Bezug auf Bewegungsrecherchen und den Umgang mit gesellschaftlichen, psychologischen Themen, die sie interessierten.  

Im Arbeitsprozess von Brigitta Schrepfer werden mitwirkende Tänzerinnen, Schauspieler oder Musiker früh einbezogen, um sich über gemeinsame Improvisationen dem Thema zu nähern. Durch den Führungsstil ihrer künstlerischen Leitung möchte sie das Potential von allen Mitwirkenden ausschöpfen und einbeziehen.

Wenn es nicht die Musik ist, welche die Choreografien bestimmen, sind es immer soziale Themen, welche gesellschaftliche Wahrnehmungen und Erkenntnisse reflektieren. Sie interessiert sich für die psychologischen Aspekte und Motivationen, die hinter diesen Beobachtungen stehen. In der Bewegungssprache bedient sie sich, je nach Thema, Alltagsbewegungen und Formen/Bewegungen unterschiedlicher Tanztechniken. Der Dialog mit der Musik, oder auch der Stille, spielt bei ihren Arbeiten eine zentrale Rolle. Die Choreografien beziehen sich auf die Musik oder umgekehrt. Es ist der Rhythmus, die Bewegungsqualität (Raum, Zeit und Kraft) und deren Gestaltung, welche nach ihrem Empfinden die Bewegung Tanz werden lässt. Und immer wieder ist da der subtile Humor, der sich wie ein roter Faden durch ihre Tätigkeit zieht. Er zeugt von einer Liebe zum Details, wie auch zum leicht Verschobenen und Absurden.  

In der Zeit von 1992 bis 2012 hat sie sechzehn abendfüllende Choreografien sowie vier Kurzstücke für Ihre Compagnie ‚Brigitta Schrepfers SOMAFON’ kreiert und spielt diese im In- und Ausland.

Seit 2007 wirkt sie als Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste.

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Choreographische Werke für SOMAFON, abendfüllend

2014 Onkel&Tanzen - Zwei üben das Wollen* ist eine musikalisch-choreografische Expedition zu den Wünschen in unseren Herzen und   Köpfen — und eine verspielte Wegleitung zur Wunscherfüllung.
2011 Eigenbrötler*, SOMAFON, Ein Plädoyer für die menschliche Artenvielfalt, mit 2 Tänzerinnen Uraufgeführt im VorStadttheater Frauenfeld
2009 Vollfett& Fliegengewicht, SOMAFON, Eine Produktion mit 4 Tänzerinnen für junges Publikum zum Thema Körper und Gewicht, Uraufgeführt im März am Festival ‚Blickfelder’ im Tanzhaus Zürich
2006 Les amuse bouches*, SOMAFON, Das Tanzensemble mit dem minimalsten Radius.
Premiere Februar, Kleintheater Luzern
2005 girls games, SOMAFON, ein Tanztheater für junges Publikum ab 8 Jahren
Premiere März, innerhalb von blickfelder tanzt aus der Reihe, Tourneen: Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien
2002/03 hängover – ein tanzkrimi, SOMAFON, Co-Produktion mit dem Vorstadt
Theater Frauenfeld und dem Kleintheater Luzern, Musikkomposition von Michael Wernli, mit 2 Tänzerinnen und einem Tänzer
2000 Eléion , SOMAFON, Orgeltanzstück mit dem Organisten Rudolf Meyer, 5 Choreo. zu J. S. Bach und "Les trois danses" von Jehan Alain, für 2 Tänzerinnen und 1 Tänzer
2000 Kautsch* , SOMAFON, Choreo. für 3 Tänzerinnen, Komposition: Shirley Anne Hofmann und Martin Neff, Tourneen: Schweiz, Deutschland, New York
1999 Ciel d`orphée rendu à la terre *, SOMAFON, Auftragswerk der Internationalen Musikfestwoche Luzern in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Pierre Favre und dem European Chambre Ensemble, Konzert für 11 Musiker, 6 Tänzerinnen, 2 Schauspieler/innen
1998 Sie & Air* , SOMAFON, Choreo. für 3 Tänzerinnen, 1 Schauspieler, Kompostion: Martin Neff, Shirley Anne Hofmann und Musikcollage, Tourneen: Schweiz, Deutschland, New Yorksanna Klöti, Boe Nagel
1997 Dark Wood , SOMAFON, Choreo. für 4 Tänzerinnen, Musikcollage: Stimmhorn, Die Knödel, Pascal Conelade, Tourneen: Schweiz, New York
1996 Ein Tanz um den Boss* , SOMAFON im World Trade Center Zürich, als künstlerische Leitung, innerhalb der Bernhard Lugginbühl Ausstellung, eine spartenübergreifende Performance für 2 Tänzerinnen, 1 Schauspieler, 1 Live-Musiker
1996 Agasul* , SOMAFON, Choreo. für 2 Tänzerinnen, 1 Sängerin und 1 Percussionist
1995 schlaf-artig* , SOMAFON, Choreo. für 3 Tänzerinnen, Komposition: Geri Pekarek
1993 Biblische Tänze* , SOMAFON, Orgeltanzstück für 1 Tänzerin, 1 Tänzer und Organisten, Musik: Petr Eben *, Tourneen: Schweiz, Deutschland, Polen
1992 Alle blasen grosse Töne* , Co-Choreographie für 3 Tänzerinnen, Gründung SOMAFON
1988 ZOOM*, choreographische Zusammenarbeit

*Choreographie und Tanz

Einladungen & Auftragsarbeiten

2009 Choreografie für Gessler Zwillinge
Uraufführung im Theater 11 in Zürich
2006 Kleintheater Luzern Choreographie und Tanz für die Eröffnungsproduktion für zwei Tänzerinnen, zwei Schauspieler und einen Musiker
«Das Gericht»
Premiere: 2. Nov. –11. Nov. 06*
2004/05 DADA Haus Choreographie für die Eröffnungsproduktion
«Dadüdada - Die Rettung der Welt» von Hannes Glarner und Krishan Krone,
Premiere: 5. Feb. 05
2005 Tanzintensiv, Zürich Choreographie für «Blue Mountain», Kurzstück 2004
Duo Fischbach, Zirkus Knie, CH
Eine Tanznummer für das Knie-Programm
2004 Tanzintensiv, Zürich Choreographie für «Beach Peach», Kurzstück
2003 Kirche Wipkingen Adventsimprovisation mit Susanne Philipp, Organistin, Judith Rohrbach und Brigitta Schrepfer, Tanz*
2003 Rote Fabrik, Klassenfahrt Choreographie für «Migrantenstadl» von Tim Zulauf
2003 Casino Theater, Winterthur Choreographie für «TELL»
Eigenproduktion des Casinos
2002 Hope&Glory Festival, Klassenfahrt Choreographie für «Die Stelle im Park» von Tim Zulauf, im Neumarkt Theater, Zürich
2002 Tanzzeitfestival, Winterthur Choreographie für «Gröll»
ein Kurzstück für junges Publikum
2002 Tanzintensiv, Zürich Choreographie für «Prärie», Kurzstück
2001 Kyburgiade, Winterthur Choreographie für ein Kurzstück,
Live-Orchester Carmina Burana
2001 Kunstmuseum, Bern Choreographie für ein Kurzstück innerhalb von «Rendez-vous-danse»
2000 Tabula Rasa, Luzern Choreographie und Regie mit Simon Ledermann für «Schepps», für eine Schauspielerin und einem Musiker/ Performer
1997 Bewegungstheater Rölöwee, Bern

Regie für «Annasusannalachdochmal», ein Kinder-Mitspiel-Theater

1994 Bewegungstheater
Rölöwee , Bern
Regie für «Weihnachtsperformance»
1992 Bewegungstheater Rölöwee, Bern

Regie für «Der Fluss», nach Khalil Gibran

Improvisations-Plattform

1998 - 2006 «don’t miss the train», interdisziplinäre Improvisationsserie, Initiantin, Konzeptorin und Tänzerin

Einladungen als Gasttänzerin

1997 - 2000 Theater en Gros et en détail «Das Ungefähr«, Regie: Peter Rinderknecht, Schauspiel für 1 Schauspieler und 1 Tänzerin, Komposition: Simon Hofstetter, Tourneen: CH, Deutschland, Holland, Kroatien, Österreich, Lichtenstein, Finnland
1999 Dance Screen , «Miele O», Film von Kathrin Oetli
1994 Epilog Thoughts in Motion, New York, (U.S.A), Choreographie: R. E. Ballard
1993 Tanztheater PARATAXIS, «Lasst Trommeln tanzen», Direktion: A. Preisig, Live-Musik: Micha Bar-Am
1993 Un-cover, Choreographie: Anne Sophie Fenner, Gesang: Manda Seiler
1993 - 1998 Desperate Figures Tanztheater, Mainz (D) «Körpergeschichte», Choreographie: N. Seitz-McIntyre, Tourneen: CH, Deutschland, New York, (U.S.A)
1991 - 1992 Tanztheater Fumi Matsuda, «Traum entgleist», Zürich
1991 Desperate Figures Tanztheater, Mainz (D) Knyos, Second Breakfast, Choreographie: N. Seitz-McIntyre
1990 Opernhaus Zürich, «Rheingold», Wagner Oper
1989 Nur ein kleiner Tod, Choreographie: Tina Mantel, Zürich
1988 Gedankenstolper, Trio, St. Gallen

Referenzen Bühnenarbeit

Georg Biedermann Programmation, Theater am Kirchplatz Schaan Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gunhilde Hammer Leitung, Festival Theaterfunken Aarau Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Barbara Ott Leitung, Theaterfrühling Winterthur Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bea Gasser Astej, Zürich Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Christoph Häring Leitung, Performance Art, Migros Kulturprozent Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Pia Fassbind, Barbara Anderhueb Leitung, Kleintheater Luzern Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Carol Blanc Leitung Kultur, GZ Buchegg, Zürich Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Urs Wehrli Ursus&Nadeschkin Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Daniel Schneider Leitung, Groove Sound Biel & Intendant, Moods Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Franco Sonanini & Noemi Blumenthal Leitung, Festival Blickfelder Zürich Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Pia Anderhueb Leitung, Schule & Theater, Luzern Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Annette Rommel Programmation, Vorstadt-Theater Basel Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Barbara Peter Freie Journalistin, schweiz. Radio, DRS Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Lehrtätigkeit

Seit 2008 Zürcher Hochschule der Künste, Dozentin für Tanz, Improvisation, Performance, Tanz&Anatomie und Tanzgeschichte
Seit 2008 Hochschule für Musik Basel, Dozentin im Bereich Weiterbildung
2006 Pädagogische Hochschule Aarau, NDK Unterrichtsgestaltung mit Musik «Tanz»
1999 / 2005 Hochschule für Theater und Musik (Abt. Musik & Bewegung), Zürich «Tanz» und «Choreographie»
2005 Hochschule für Theater und Musik, NDS Tanzpädagogik, Modul «Improvisation»
2002 Hochschule für Theater und Musik, NDK Puppenspiel, Zürich «Bewegung»
1998 - 2005 Hochschule für Heilpädagogik, Zürich, 3 Jahre «Bewegungsgestaltung», spezifische Intensivwochen, Semester–Stellvertretung
1998 - 2007 Berufsausbildung für Gymnastik, Ursula Dietrich, Brugg «zeitgenössischer Tanz»
1994 - 2006 Moving art, Luzern «Choreographieseminare», «zeitgenössischer Tanz», «Repertoire», «Kindertanz», «Hip-Hop/ Streetdance»
2001 - 2006 tanzintensiv, Zürich «Improvisation / Komposition», «zeitgenössischer Tanz»
1995 - 2011 SOMAFON, Zürich «Company Training»
1994 - 2006 LehrerInnenfort- und Weiterbildung, St. Gallen, Solothurn, Aarau, Jura, Luzern «Bewegungsbeobachtung», «Youth Dance», «Kreativer Kindertanz», «Streetdance», «Tanz- und Bewegungsspiele im Klassenzimmer»
1993 Konservatorium, Winterthur «Entspannung und Bewegung»

Berufsausbildung & Weiterbildung

Universität Bern, Nachdiplomstudium TanzKultur (2006-2008 )
Dipl. Tanzpädagogin für modernen Tanz ( 85-88, Diplom SBTG, 88 )
Professionelle Tanzausbildung am CHOREO, Wattwil

Weiterbildung: 1988 – 2011 im Bereich Tanz, Bewegung und Gestaltung
Schweiz / Frankreich / New York / Holland / Deutschland / Norwegen
Verschiedene Tanztechniken, Improvisation und Choreographie Inspiriert von: David Dorfmann, David Zambrano, Tina Mantel, Lisa Race, u.a.

Zusätzliche Spezialgebiete

  • Improvisation
  • Choreographie
  • Alexander-Technik
  • Karate
  • Feldenkrais
  • Stimme & Bewegung
  • Gesang
  • Yoga
  • Ayurveda

Auslandaufenthalte

Frankreich Sprachaufenthalt, 4 Monate
Griechenland Sprachaufenthalt, 7 Monate
New York Weiterbildungsstipendium, Tanz und Choreographie 2 Jahr
Amsterdam Weiterbildung, Tanz und Choreographie, 1,5 Jahre
Choreographieassistenz, 3 Monate

Verbands-und Vereinsarbeit

1997 - 2000 Vorstand, IGTZ (Interessengemeinschaft Tanz Zürich)
1995 - 2002 Mitglied Tanzhaus Wasserwerk Zürich, (7 Mitglieder) Abgeordnete der IGTZ
2000 - 2001 Vorstand Tanzhaus Wasserwerk Zürich
1999 - 2001 Fachkommission Moderner Tanz SBTG, (schweiz. Verband für Tanz und Gymnastik)

Sprachen

Schweizerdeutsch Muttersprache
Deutsch Schrift und Sprache, seit der Primarschule
Englisch Schrift und Sprache, Diplom First, auf dem Weg zum Advanced
Französisch Schrift und Sprache, allgemeine Konversation
Griechisch Sprache, allgemeine Konversation

Referenzen Lehrtätigkeit

Ruth Girod, Ex-Leitung Rhythmikseminar HMT, Zürich Tel. 052 212 25 90
Claudia Steiner, Leiterin Moving Art, Luzern Tel. 041 420 50 20 Mobile 078 615 50 20
Ursula Dietrich, Leiterin Gymnastikausbildung, Brugg Tel. 056 222 25 13 Mobile 079 609 62 73
Dr. J. Steppacher, Departementsleiter, HfH, Zürich Tel. 044 317 11 41
Paula Lancley HMT, Zürich, NDS Tanzpädagogik Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!