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Eigenbrötler

Ein getanztes Plädoyer für die menschliche Artenvielfalt
Ihre spielerische Kreativität hat Brigitta Schrepfer, tanzende Choreografin und künstlerische Leiterin von Somafon, schon mehrmals unter Beweis gestellt. «Eigenbrötler», die 15. Produktion des Tanztheaters, ist ein humorvoller, inspirierender Streifzug durch das Grenzgebiet zwischen dem Gleich- und Anderssein. Ein getanztes Plädoyer für die menschliche Artenvielfalt. Mit Christiane Loch steht der Glarnerin eine erfahrene Bühnenpartnerin zur Seite. Komponist Markus Schönholzer entwickelte eine schweizerische, leichtfüssige Musik, Urs Wehrli (Ursus & Nadeschkin) sorgt für die spannende Dramaturgie.
(KM, Schweizer Illustrierte)

Pièce de résistance
Schrepfer und Loch sind körperstarke Komödiantinnen; sie haben ein kleines, unverschämt gut unterhaltendes „pièce de résistance“ gegen die Gleichmacherei geschaffen.
(Tages Anzeiger, Maya Künzler)

Charme, pointierter Mimik und ausdrucksvollem Tanz
Bisweilen absurd, humorvoll, aber dennoch treffend wagen die die beiden Choreografinnen Brigitta Schrepfer und Christiane Loch ins Grenzgebiert zwischen den uniform Angepassten und jenen, die sich ganz sich selbst sind – Eigenbrötler eben. Mit viel Charme, pointierter Mimik und ausdrucksvollem Tanz vermitteln die beiden Denkanstösse. Sie animieren dazu, die eigenen Handlungen und Verhaltensweisen, aber auch die Stellung andern gegenüber zu prüfen. Nicht um sie anzupassen, aber um sich dieser bewusst zu werden. Um dann vielleicht auch selber darüber zu schmunzeln.
(St. Galler Tagblatt, Urs. M. Hemmi)

Daneben tanzen
Immer wieder schiebt sich eine getanzte Alternativrealität ein. Der Körper verselbständigt sich, und die Figuren des Stücks scheinen sich selber darüber zu wundern, dass er sich plötzlich so daneben benimmt. Diese Surrealen Tanzsequenzen werden zur Möglichkeitsform der Wirklichkeit: Hier wird ausgereizt, was im Alltag unter dem Deckel gehalten wird – da darf auch mal gegrunzt werden. Stühle und ein Tisch werden ständig zu neuen Spielanordnungen verschoben. Da wird gewartet, gelesen, (beinahe) gegessen – und wenn die Sprache versagt, bricht sich der Tanz Bahn, dann kriechen unterdrückte animalische Seiten und Ängste hoch.
(Surprise / Strassenmagazin, Diana Frei)

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