Produktionen

Sie & Air

 

Medienstimmen

Pointierte Assoziationen
Die Bewegungen der Köper waren Sprache und erzählten pointiert und mit feinem Humor durchwachsen, was Leben ist: ein Schwingen im Dreivierteltakt, ein irres Zucken, eine gierige Hektik, ein Flirren, Stille, Schweigen, Drehen, Wanken und Fallen. Mit ihren Körpern, Gliedern und ihrer Mimik erzählten die drei Darstellerinnen und hielten denen im Zuschauerraum einen Spiegel vor. Zum Beispiel vom Froschschenkelfressen oder wie Frauen den Mann umgurren, der ja nur seine Jacke holen will, oder vom Spiel mit der Druckluft und den aufblasbaren Sitzen. Tanz ist auch immer ein Rundrennen, ist Wiegen auf dem Lacksofa, ist Aufstellen von Plastiktulpen, ist schreiten, fliegen, atmen.
(Anke Ingold, April 1999)

Farbenprächtig
Die Tänzerin, Choreographin und Gründungsmitglied von SOMAFON, Brigitta Schrepfer, hat eine Vorliebe für die Darstellung von Frauen in – meist überspitzten – Alltagssituationen. In «Sie & Air» setzt sie diese äusserst farbenprächtig und spassig, indes ohne beissenden Humor, um. (Neue Zürcher Zeitung, 27.10.98, Tina Thurner) Der Mann bleibt eine Luftnummer Jetzt gerieren sich die drei als heftig flirtende und zu allfälligen Mitteln greifende Erotomaninnen, die freilich von der gleichermassen poetischen wie spitzbübischen hinterfragenden, zwischen subtiler Groteske und fast verblüffend akrobatischer Dynamik changierenden Choreographie vor dem Publikum, dessen grosser Teil erst langsam »SOMAFON« wird, einigermassen bloss gestelllt werden. Letztlich haben sie alle Kröten geschluckt, doch hinter keinem quakt der Prinz.
(Bodo Schneckenburger, Rottweiler Zeitung, August 1999)

Spielerische Situationskomik
Die Choreographie von Brigitta Schrepfer ist hochsymbolisch und sehr präzise, wie zufällig finden sich die Akteurinnen in spielerischer Situationskomik oder bildstarken Gruppenszenen.
(Tages Anzeiger, 27.10.98, Monika Burri)

Froschprinz an die Wand getanzt
Schrepfer greift musikalisch wie tänzerisch auf einen reichen Fundus zurück. Spannend auch wie sie die Musik nie simpel verdoppelt. Zum heulenden Meeressturm rasen hier nicht etwas drei Tänzerinnen über die Bühne, nein, sie drehen sich in ein äusserst suggestives Riterdando hinein. Elegante, ungemein sanfte Hebefiguren folgen einander. Wer auch immer dort vorne links hinter blassblauem Vorhang so fantasievolle, freche Tänze auslöst - solange er sich nicht zeigt, erfährt das Publikum eine Menge über (weibliche) Sehnsucht.
(Christine Zimmermann, St. Galler Tagblatt, Okt. 2000)

Luftschlösser und Traumprinzen
«Sie & Air», eine, mit einfühlsamer Musik untermalte, feinfühlige und humorvolle Liebeserklärung ans Leben.
(Sonja Inderbiz, Der Zürcher Oberländer, Nov. 2000)

Vereinigung zwischen Tanz und Gefühl
«Sie & Air» ist gewiss ein Spiel mit der Luft und die Luft ist hier gleichzusetzen mit Traum und Sehnsucht. Wie oft spielen diese zwei Dinge auch im wirklichen Leben Streiche, denn Traum und Wirklichkeit, das führt das Stück deutlich vor Augen, sind zwei verschiedene Paar Schuhe. (BL, Unterfreiämter, Nov. 2000)

A lively and metaphorical piece
«Sie & Air» makes most of props such as plastic inflatable flowers and plastic frogs to explore and poke fun at the relationships between men and women, and have a hoot of time while doing it.
(Swiss American Review, New York, 6.11.98, Joyce Anzalone)

Medienartikel

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