Presse

...die Einzelkörper lösten sich in abstrakte Raummuster auf
Gerade die einfachsten, reduzierten Gesten begannen zu wirken. Die Tänzer konnten sich gelassen geben, und Ihr Körperspiel zeigte absurde oder gar gruselige Noten; da waren überraschende Formationen zu sehen, in denen sich die Einzelkörper in abstrakte Raummuster auflösten, verstrickten, wieder auseinander stoben und der mächtigen Orgel so beinahe Paroli boten.
(Christina Thurner, Neue Zürcher Zeitung, 11. Nov. 2000)

...eine sich steigernde, raumgreifende Bewegungsdynamik
Als ein Ereignis von eindrucksvoller Wirkung entpuppte sich am Donnerstagabend am in der Stadtkirche die Uraufführung von «Eléion» im Rahmen des Orgel-Herbst-Zyklus 2000. Während Rudolf Meyer an der grossen Orgel die Klänge sprühen liess, setzte im Chor der Kirche eine sich steigernde, raumgreifende Bewegungsdynamik ein, die in beinahe akrobatischen Verzahnungen und Überwälzungen der Körper ihren Höhepunkt fand.
(Anja Bühnemann, Der Landbote, 13. Nov. 2000)

Eléion als «Visualisierung des Orgelspiels»
Tanz als Bewegung ist etwas, das für die Zukunft öffnet - durch Verharren aber wird sie verschlossen. Dieser Abend ist selber ein Stück Zukunft. Das Projekt hat einen innovativen Aspekt: Tanz ist normalerweise nicht in der Kirche beheimatet, zumindest nicht in der evangelischen. Ganz klar ist Eléion als kulturellen Anlass zu sehen. Eléion als «Visualisierung des Orgelspiels» ist für den Organisten Rudolf Meyer die Verwirklichung eines lange gehegten Traumes. «Ich lebe davon, dass ich immer wieder Neuland betrete», erklärt er die gedankliche Entstehung des Projektes. Er nennt es ein «Hin – und Herschwingen zwischen Auge und Ohr».
(Marion Eberhard, Tagblatt Winterthur, 9. Nov. 2000)

Eléion