Ein Prozess übers Loslassen
AGASUL nach dem Schweigen
Der Schrei ist eine Äusserung des Innersten. Kämpft sich durch alle Muster, alle Unterdrückung, alle Einengung. Der Schrei ist essentiell; es kann ein Übergang sein in ein Andere Projekte Leben. – So oder so!
Produktion
Eine Mutter und ihre zwei Töchter.
Die Töchter, ZWEI TÄNZERINNEN, erleben ganz subtil den Zwang der Mutter. Am Anfang ist es kein Zwang, sondern eigentlich eine Aufforderung. Doch weil dies so anders ist, als das was sie sich wünschen, wird es immer mehr zum Zwang.
Die Mutter der beiden Schwestern ist die STIMME, eine klassische Sängerin. Sie äussert das Innenleben der beiden Kinder – wird in Situationen dazwischen zur Zwangsfigur.
Doch immer wieder hören wir das Innenleben der beiden Schwestern.
Sie lässt die innere Einigkeit, die Vertrautheit hörbar werden. Sie sieht, fühlt die Zerrissenheit der beiden, fühlt diese Zerrissenheit in sich, in ihrer Stimme. Es ist fast nicht mehr zum aushalten, bis einfach etwas passieren muss.
Die Mutter besinnt sich zurück auf ihre, eigene, tiefe, innere Stimme. Sie versucht sich ihr ganz hinzugeben. Ganz tief zu horchen und alles aus ihrem Innersten hörbar werden zu lassen.
Die beiden Schwestern hören diese nie gekannte Stimme. Sie erwachen oder Sterben mit Ihr. Was zurückbleibt ist die Hoffnung auf eine Reise, eine innere oder eine äussere. Eine Veränderung, eine Entwicklung.
Mitwirkende
Idee/Konzept/Choreographie | Brigitta Schrepfer |
Tanz | Edith Ammann, Brigitta Schrepfer |
Stimme | Susi Petersen |
Schlag-Streichwerk | Martin Neff |
Kostüme | Boe Nagel |
Licht | Daniela Eggs & Anutoshen |
Bühnenbild | Martin Leuenberger |
Aug-Ohr | Erich Hufschmid |
Produktionsbegleitung | Brigitta Erismann |
Organisation | Isabelle Körber |
Fotograph | Christian Glaus |
Dauer | ca. 60 Minuten |
Medienstimmen
Agasul, ein kleiner Ort bei Winterthur, Menschenalltag, Aufbruch und Ausbruch, Wagemut und Selbstvergessenheit. Die Verbundenheit, der Freiheitsdrang, der Trotz, die Lebensfreude, alles kam leichtfüssig, grazil und wie von selbst über die Bühne. Reiner Genuss war es zuzusehen und zuzuhören, mitzugehen und mitzufühlen.
(Glarnerland, A. Kamm)